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Eine neue Studie zeigt, warum Nahrungsverzicht bei Entzündungen hilft/ Bild: Adobe Stock

Gesundheit

Nahrungsverzicht: Deshalb hilft Intervallfasten bei Entzündungen

Intervallfasten ist in aller Munde – und zwar nicht nur zum Zweck der Gewichtsabnahme. Die zahlreichen Vorteile des temporären Nahrungsverzichts auf den Körper wurden mittlerweile mehrfach wissenschaftlich belegt.


Es gibt verschiedene Varianten, Intervallfasten zu betreiben. Ob mit der beliebten 8:16 Methode, bei der 8 Stunden lang gegessen werden darf und dem Körper dann eine 16-Stunden-Pause gegönnt wird oder mit mehreren aufeinander folgenden Fastentagen – Nahrungsverzicht bringt zahlreiche positive Effekte für unsere Gesundheit mit sich.  

Was bringt Intervallfasten? 

Beim Intervallfasten geht es keineswegs nur ums Abnehmen – ExpertInnen zufolge hat diese Ernährungsweise, bei welcher der Verdauungsapparat und vor allem der Darm (der Sitz unseres Immunsystems) entlastet wird, zahlreiche positive Auswirkungen auf unseren Organismus. Welche? Zum Beispiel den sogenannten “Autophagie”-Prozess, für dessen Entdeckung der japanische Forscher Yoshinoro Ohsum 2016 den Nobelpreis erhalten hat. Er hat gezeigt, dass der menschliche Körper nach 12 Stunden ohne Nahrung beginnt, kaputte Zellen zu entsorgen und quasi alles abzubauen, was unser Organismus nicht braucht. So wirkt der vorübergehende Nahrungsverzicht wie eine Müllabfuhr für unseren Körper. Die Studie Dietary Intake Regulatesthe Circulatingg Inflammatory Monocyte Pool des Mount Sinai Hospital in New York zeigt außerdem, dass sich Intervallfasten besonders bei immer wieder auftretenden Entzündungen bewährt. 

Warum hilft Fasten bei Entzündungen? 

Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen - wie etwa Arthritis und Multipler Sklerose - bei denen es zu Entzündungsreaktionen der Immunzellen kommt, könne temporärer Nahrungsverzicht laut den ForscherInnen zu Linderung führen. Das Fasten reduziere demnach die Aktivität jener Immunzellen, die Entzündungen auslösen, der sogenannten „Monozyten“. Dies testeten die WissenschaftlerInnen sowohl an Mäusen als auch an 12 menschlichen Probanden. Nach den Fastenperioden ließen sich im Blut der tierischen und menschlichen StudienteilnehmerInnen weniger Monozyten nachweisen. 

Vorsicht beim Nahrungsverzicht! 

Jene Monozyten sind andererseits auch wichtig, um akute Infekte zu bekämpfen, weshalb darauf geachtet werden müsse, nicht zu lange auf Essen zu verzichten, bzw. nicht zu fasten, wenn man bereits angeschlagen ist. Im Experiment stellte sich heraus, dass die Immunabwehr der Mäuse bereits nach 48 Stunden ohne Nahrungsaufnahme deutlich geschwächt war. Wichtig sei laut ExpertInnen deshalb, sich hierbei gut beraten zu lassen und einen individuell passenden Rhythmus zu finden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, für den Nahrungsverzicht immer dieselbe Zeitspanne zu wählen – zum Beispiel immer das Abendessen wegfallen zu lassen. Intervallfasten ist somit nicht für jeden geeignet: So wird Schwangeren, SeniorInnen und Menschen mit Problemen mit der Schilddrüse oder hohem Blutzuckerspiegel von der Methode abgeraten.  

Sollten Sie Intervallfasten ausprobieren wollen, aber Zweifel haben, ob die Methode für Sie geeignet ist, wenden Sie sich am besten an den Arzt/die Ärztin Ihres Vertrauens. Für Kunden von PRIVATpatient.at werden die Kosten für Wahlärzte und alternative Heilmethoden übernommen: Einfach unter (01) 961 9173 anrufen und jetzt kostenlos informieren! 

Mehr zum Thema Intervallfasten erfahren Sie HIER.

Quellen: 

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0092867419308505 

https://www.nobelprize.org/prizes/medicine/2016/press-release/  

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