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Forscher haben die Auswirkungen von Elternschaft auf die Gesundheit untersucht.

Gesundheit

Studie: Wer Kinder bekommt, hat ein längeres und gesünderes Leben

Ein Forscherteam aus Portugal und Klagenfurt untersuchte in einer gemeinsamen Studie, wie Kinder die Gesundheit und Lebensdauer ihrer Eltern beeinflussen.


Elternschaft ist kein Kinderspiel. Anstrengende Schwangerschaften, schmerzhafte Geburten, Schlafmangel, Infekte, Gequengel, Pubertät: Der Familienalltag verlangt viel Geduld und Energie und kann schon mal zur körperlichen und psychischen Überlastung führen. So könnte man fast meinen, dass all die Anstrengung auf Dauer auch auf die Gesundheit schlägt. Eine Langzeitstudie zeigt jedoch, dass Menschen mit Kindern gesünder sind und sogar länger leben.  

Elternschaft stärkt das Immunsystem  

Miguel Portela von der Universidade do Minho in Braga und Wirtschaftswissenschafter Paul Schweinzer von der Uni Klagenfurt untersuchten in ihrer Studie, die im Fachjournal "Scientific Reports" veröffentlicht wurde, den Einfluss der Elternschaft auf die Gesundheit. Hierbei stützten sich die Forscher auf die sogenannte "elterlichen Ko-Immunisierungshypothese", laut der das Immunsystem durch den Nachwuchs neu gestärkt wird, da Infektionskrankheiten, die Kinder durchmachen, die Abwehr der Eltern wieder „auffrischen“. Für eine Studie der Carnegie Mellon University wurden 800 TeilnehmerInnen mittels Nasentropfen Erkältungsviren verabreicht. Das Ergebnis: Von den ¾, die sich mit den Erregern infizierten, zeigten ProbandInnen ohne Kinder durchschnittlich doppelt so häufig Symptome wie die teilnehmenden Eltern. 

Zahlreiche Vorteile für die Gesundheit 

Portela und Schweinzer fanden außerdem heraus, dass die Stärkung des Immunsystems nur einer von zahlreichen positiven Effekten des Kinderkriegens auf die Gesundheit ist. Für die Studie analysierten die Wissenschafter die Lebensdaten von 205.277 Menschen aus England und Wales von 1971 bis 2011. Die Lebensumstände jener 39 Prozent, die bis 2011 verstorben waren, wurden von den Forschern genauer unter die Lupe genommen. Durch die Analyse von Alter, Familienstand, Status, Todeszeitpunkt und -Ursache etc. zeigte sich, dass Menschen mit Kindern ein geringeres Risiko aufwiesen, an Krebs, Unfällen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Mord und Suizid zu sterben."Kinder zu haben senkt das Sterberisiko laut unseren Ergebnissen mitunter dramatisch", konkludiert Schweinzer. Alles in allem wirke Elternschaft sogar lebensverlängernder als Wohlstand. 

Warum leben Eltern länger und gesünder? 

Die Forscher schlussfolgern, dass Menschen mit Kindern vermutlich besser auf ihre Gesundheit achten, generell bewusster und vorausschauender leben und Gefahren eher meiden. Wer auf sich alleine gestellt ist und keine elterliche Verantwortung trägt, würde demnach fahrlässiger mit seiner Gesundheit und seinem Leben umgehen. Und was außerdem keinesfalls vergessen werden darf: Elternschaft macht glücklich!  

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Quelle
https://www.nature.com/articles/s41598-019-39124-2 
https://journals.lww.com/psychosomaticmedicine/Abstract/2012/07000/Parenthood_and_Host_Resistance_to_the_Common_Cold.3.aspx 

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