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Welche Impfungen zahlt die Kasse - und welche nicht? Bild: Adobe Stock

Gesundheit

Österreichischer Impfplan 2020: Die wichtigsten Neuerungen

Der Anfang Januar veröffentlichte Impfplan 2020 bringt einige Neuerungen mit sich. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.


Der "Impfplan 2020" ist da! Im Auftrag des Gesundheitsministeriums wurden auf 176 Seiten alle wichtigen Infos zum Thema „Impfungen in Österreich“ zusammengefasst. Besonders im Hinblick auf die Grippe-Welle sollte die Durchimpfungsrate in Österreich demnach deutlich erhöht werden. Influenza verursache nach wie vor jedes Jahr bis zu 1000 Todesfälle, darunter auch Kinder, die keinerlei Vorerkrankungen aufwiesen. "Die derzeitige epidemiologische Situation in Österreich erfordert vor allem Anstrengungen zur Reduktion des Erkrankungsrisikos an Keuchhusten und Masern.“, heißt es außerdem. Das Motto des Impfplans 2020: "Die Frage 'Wer soll geimpft werden?' ist meist leichter zu beantworten als die gegenteilige Frage 'Wer soll nicht geimpft werden und warum?“.

Impfplan 2020: Das sind die Neuerungen

Bei den Impfungen für die kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft, die laut WHO auch am dringendsten geschützt werden müssen, gibt es einige Änderungen. So ist etwa der 13-valente Impfstoff Prevenar 13 (PNC13) der Pneumokokken-Impfung ab sofort kostenfrei. Bisher konnten Kinder mit der Gratis-Impfung nur gegen 10 Stämme der Pneumokokken geimpft werden, nun sind es 13. Und auch die Rotavorus-Impfung, die Babys vor schweren Durchfallerkrankungen schützt, wird ab sofort kostenfrei 2 Mal (ab der vollendeten 6. Lebenswoche) als Schluckimpfstoff verabreicht. Geht es um die heiß diskutierte Masern-Impfung, sei es neben der Tatsache, dass mindestens 95% der Kinder zwei Teilimpfungen erhalten auch wichtig, auf „Impfversager“ (geimpfte Personen, die keinen Schutz gegen Masern aufbauen) zu achten und hier entsprechend entgegenzusteuern.


Quelle: Bundesministerium

ALLE Impfstoffe, die in der Grafik blau gefärbt sind, werden von der Krankenkasse NICHT übernommen = „nicht kostenfrei“

Auffrischimpfungen im Auge behalten!

Besonders wichtig sei es laut ExpertInnen auch, stets den Zeitraum für Auffrischimpfungen im Hinterkopf zu behalten. Hier wird neben der Eigenverantwortung auch auf die Verantwortung von ÄrztInnen und Spitälern hingewiesen. "Auch Arztkontakte im Rahmen von Spitalsaufenthalten sollen dafür genutzt werden. Ein aufrechter Impfschutz ist durch notwendige Auffrischungsimpfungen in jedem Lebensalter sicherzustellen.“, heißt es im Bericht.

Welche Impfungen werden NICHT von der Kasse übernommen?

Die HPV-Impfung (€ 190,-/Dosis) wird nach wie vor nur zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr von der Kasse übernommen. Und das obwohl sich immer mehr Menschen mit den „Humanen Papillomvieren“ infizieren. Laut Statistik steckt sich jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens mit HPV an. Die am häufigsten durch HPV hervorgerufene Krebskrankheit ist Gebärmutterhalskrebs – doch auch Männer erkranken am leicht übertragbaren und oft symptomlosen Virus und geben diesen unbemerkt an ihre Sexualpartnerinnen weiter. So wird zurzeit unter Experten über die Dringlichkeit der Impfung - von Mädchen UND Jungen - diskutiert. Weiters wird im Impfplan die Influenza-Impfung (€ 20,-/Dosis) jährlich empfohlen, muss jedoch ebenfalls aus dem eigenen Geldbeutel bezahlt werden. Auch zur Meningokokken B-Impfung (€ 106,-/Dosis) wird ab 3. Lebensmonat des Babys mit Auffrischimpfungen bis zum 16-18 Lebensjahr geraten – diese muss auch selbst finanziert werden. Ebenso wie die Impfungen gegen FSME (€ 40,-/Dosis), Hepatitis A (€ 50,-/Dosis) und Varizellen (€ 83,-/Dosis).

Für Kunden von PRIVATpatient.at werden die Kosten für Impfungen gem. dem Österreichischen Impfplan - abhängig vom individuellen Tarif - übernommen. Einfach unter (01) 961 9173 anrufen und gleich kostenlos informieren!


Quellen:

https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Impfen/Impfplan-%C3%96sterreich.html

http://www.tropeninstitut.at/preise.htm

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