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Tipps & Infos

Welche "TCM" Behandlungsformen gibt es und werden sie von der Kasse mitfinanziert? / Bild: Adobe Stock

Alternativmedizin

Was genau ist „TCM“ und was sind die beliebtesten Behandlungsformen?

Die traditionell chinesische Medizin erfreut sich auch in unseren Breiten immer mehr an Beliebtheit. Doch was genau versteht man unter “TCM” und welche Behandlungsformen gibt es?


Über 10.000 Jahre alt ist die traditionelle chinesische Medizin (TCM). Bei der fernöstlichen Heilform liegt der Fokus auf der Tatsache, dass Körper, Seele und Umwelt nicht unabhängig voneinander, sondern als eng miteinander verbunden betrachtet werden. Folglich sind Krankheiten auch immer ein Zusammenspiel aus diesen Faktoren. Bei den verschiedenen TCM-Behandlungsformen geht es also darum, Körper und Geist in Einklang zu bringen und die Selbstheilungskräfte anzuregen – und das alles ohne Nebenwirkungen. So kann TCM bei zahlreichen Krankheiten, Schmerzsymptomatiken und psychischen Belastungen (wie chronischem Stress) Abhilfe schaffen.

Die Lebensenergie „Qi“ und „Yin und Yang“

In der traditionell chinesischen Medizin geht man davon aus, dass der menschliche Körper von Energiebahnen, den sogenannten „Meridianen“, durchzogen ist, durch die unsere Lebensenergie „Qi“ fließt. Ist die Lebensenergie durch einen Überschuss, Mangel oder Stau im Ungleichgewicht, kann dies Krankheiten begünstigen und sogar auslösen. Außerdem zentral in der fernöstlichen Leere ist das Verständnis des Ausgleichs von „Yin und Yang“. Grob gesagt geht es hierbei darum, dass Menschen stets ein gesundes Gleichgewicht herstellen, wie z.B., dass uns weder zu kalt noch zu warm ist. Neigen Menschen etwa eher dazu, schnell zu frösteln, deutet dies laut TCM darauf hin, dass sie zu viel Yin, bzw. zu wenig Yang in sich haben.

5 Elemente oder „Funktionskreise“

Eine weitere wichtige Komponente der traditionell chinesischen Medizin ist die Leere der “5 Elemente” oder „Funktionskreise“. Diese stehen für bestimmte Organe, Jahreszeiten, Emotionen, Geschmäcker, etc. Die Symptome, die den jeweiligen Elementen zugeordnet sind, zeigen dem TCM-Arzt, welcher Funktionskreis beim Patienten gestört ist und Unterstützung bedarf.

  • Wasser: Winter, Niere, schwarz, Angst, salzig, Kälte

  • Feuer: Sommer, Herz, rot, Freude, bitter, Hitze

  • Holz: Frühling, Leber, grün, Zorn, sauer, Wind

  • Erde: Spätsommer, Milz, gelb, Grübeln, Feuchtigkeit

  • Metall: Herbst, Lunge, weiß, Traurigkeit, Trockenheit

Beliebte TCM-Methoden

  • Akupunktur und Akupressur
    Auch in der westlichen Welt erfreut sich vor allem Akupunktur mittlerweile großer Beliebtheit. Bei dieser Behandlungsmethode werden die Akupunkturpunkte entlang der Meridiane des Körpers mit feinen Nadeln stimuliert. Diese Stimulation soll die Selbstheilungskräfte anregen und Schmerzen lindern (der schmerzlindernde Effekt wurde bereits in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen). Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die Akupressur, bei der anstatt von Nadeln mit sanftem Fingerdruck gearbeitet wird.
     

  • Phytotherapie
    Unter “Phytotherapie” versteht man die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen zur Linderung von Beschwerden. Sie ist die wohl älteste medizinische Therapiemethode, bei der Kräutermischungen- und Essenzen auf die individuellen Probleme der PatientInnen abgestimmt werden.
     

  • Qi Gong, Tai Qi
    Diese 1000 Jahre alten Bewegungstechniken können nach dem Erlernen von jedem Menschen selbst durchgeführt werden und sollen Körper und Geist in Einklang bringen. Die Übungen umfassen langsame, bewusste Bewegungen, bei denen Konzentration, Entspannung sowie Anspannung und die richtige Atmung zentral sind.
     

  • TCM-Ernährung
    In der traditionell chinesischen Medizin werden Lebensmitteln und deren Nährstoffen individuelle Eigenschaften zugeschrieben. Mit der richtigen, eigens an den Patienten angepassten Ernährungsweise sollen demnach Beschwerden gelindert und vorgebeugt- und der Körper gestärkt werden.
     

Obwohl die positive Wirkung von Alternativmedizinischen Behandlungsformen wie Akupunktur und Akupressur mehrfach nachgewiesen wurde, zahlt die österreichische Gesundheitskasse (ÖGK, vormals GKK) keine bis sehr geringe Beträge für solche und ähnliche Behandlungsformen. So übernimmt die ÖGK für Akupressur keine Leistungen – jedoch liegen die Kosten hierfür bei einem Wahltherapeuten bei rund 60 € für 50 Minuten. Für Akupunktur werden ca. 12 € pro Sitzung erstattet (max. 10 Sitzungen im Quartal).

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