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ÖGK meldet Rekordverlust

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Die ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) hat Einnahmen in Höhe von 18.700 Mio. (18,7 Mrd.) Euro pro Jahr – ein enormer Betrag. Trotzdem gab es 2023 einen Verlust von 386 Mio. Euro. Wie wird das weitergehen und was bedeutet es für 7,5 Millionen zwangsversicherte Beitragszahler?


Österreich ist TOP – aber nur bei den Abgaben

Österreich hat 2024 mit einer Abgabenquote von 43,6 % (Quelle: Statistik Austria) die dritthöchsten Steuern und Sozialversicherungsbeiträge der Welt. In keiner Leistung des Staates oder seiner Organe ist Österreich aber unter den Top-3. Weder bei der Gesundheitsversorgung noch bei Pflege, nicht bei Universitäten, nicht in den Schulen, nicht bei den staatlichen Renten usw. Das ist ganz objektiv ein miserables Verhältnis Kosten zu Leistung. Vielleicht liegt es daran, dass die 18.700 Millionen Einnahmen ohnehin kommen, die Versicherten sind ja keine Kunden, sondern per Gesetz verpflichtet die Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen.

Wie wird’s weitergehen?

Die Zukunft sieht traurig aus: Für die nächsten 5 Jahre rechnen die Österreichischen Krankenkassen Jahr für Jahr mit Verlusten.

  • 2024    - 265 Mio. Euro
  • 2025    - 221 Mio. Euro
  • 2026    - 204 Mio. Euro
  • 2027    - 233 Mio. Euro
  • 2028    - 266 Mio. Euro

Es kommen also weitere - 1.189 Millionen Euro an Verlusten dazu – nur übertroffen von den Fehlbeträgen bei Signa & Co.

Was kümmert mich das?

„Gar nicht“ werden viele denken – „es wird schon irgendwie weitergehen“. Und das stimmt auch. Da die Krankenkassen keinen Goldesel haben und Österreich bereits bei der Höhe der Abgaben an 3. Stelle der Welt liegt, wird sich an den Einnahmen nichts ändern. Eine Erhöhung der Sozialversicherungsabgaben ist mega-unpopulär und undenkbar.

Als einzige Maßnahme bleibt somit eine Kürzung der Leistungen = die Ausgaben für die PatientInnen senken. Dann wird eben die Rückvergütung von eine Wahlarztbehandlung gekürzt – das fällt den meisten Versicherten wahrscheinlich gar nicht auf.

Gesundheit in die eigenen Hände nehmen !

Das wichtigste Gut im Leben eines Menschen ist seine Gesundheit – nichts ist wichtiger als das.

Angesichts von Dauer-Spitalskrise, Dauer-Ärztemangel, Dauer-Pflegenotstand, usw. gilt: Wer sich die beste medizinische Versorgung wünscht, ist gut beraten, seine Gesundheitsversorgung und -versicherung in die eigenen Hände zu nehmen – ob es einem gefällt oder nicht.

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