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Tipps & Infos

Egal ob post-operative Schwellungen, geschwollene Beine während der Schwangerschaft oder Akne: Die Lymphdrainage ist eine vielseitige Behandlungsmethode / Bild: Adobe Stock

Lymphdrainage: Die sanfte und wirksame Massage-Technik

Eine Lymphdrainage kann den Abtransport von überschüssiger Flüssigkeit im Körper anregen und damit verschiedene Beschwerden, wie Schwellungen und Hautprobleme, lindern.


Unter der „Lymphe“ versteht man eine körpereigene Flüssigkeit, die Abfallstoffe unseres Körpers zu den Lymphknoten abtransportiert. Dieser Transport kann jedoch aus unterschiedlichsten Gründen gestört sein. Die Folge: Es staut sich Flüssigkeit im Gewebe an, was wiederum zu Schwellungen führt. Diese sogenannten „Lymphödeme“ treten nicht selten während bzw. nach einer entzündlichen Erkrankung sowie nach Operationen oder während der Schwangerschaft auf. In diesen und ähnlichen Fällen kann eine Lymphdrainage hilfreich sein. Die sanfte, hochwirksame Massage-Technik kommt jedoch nicht nur bei medizinischen, sondern auch bei kosmetischen Problemen, wie z.B. Akne und Cellulite, zur Anwendung.

Schwellungen immer ärztlich abklären lassen

Da Lymphödemen verschiedenste Erkrankungen zugrunde liegen können, ist es wichtig, Schwellungen immer rasch ärztlich abklären zu lassen. Häufig von Ödemen betroffen sind in der Regel die Gliedmaßen und das Gesicht. Ist die Ursache für die Schwellung gefunden, kann unter anderem eine Lymphdrainage zur Anwendung kommen. Die manuelle Behandlungsform, die von den TherapeutInnen mit den Händen durchgeführt wird, wirkt entstauend, entschlackend, schmerzlindernd, entspannt die Muskeln, fördert die Wundheilung und regt die körpereigenen Abwehrkräfte sowie den Stoffwechsel an.

Wie funktioniert eine Lymphdrainage?

Die Wirkung einer Lymphdrainage beruht auf speziellen Bewegungen und verschiedenen Griffen der TherapeutInnen. Zu den Grundgriffen zählen der „Pumpgriff“, der „Schöpfgriff“, der „Drehgriff“ und der „stehende Kreis“. Durch diese Griffe werden die Lymphgefäße stimuliert und die Lymphflüssigkeit kann leichter abtransportiert werden. Oft wird die betroffene Körperstelle nach einer Lymphdrainage im Zuge der „Kompressionstherapie“ eingewickelt, um das erneute Auftreten des Ödems zu verhindern.  

Lymphdrainagen kommen unter anderem zur Anwendung bei: 

  • Post-operativen Schwellungen 

  • Erkrankungen der Venen (z.B. Krampfadern) 

  • Chronischen Lymphödemen (diese können unterschiedliche Ursachen haben, müssen aber jedenfalls ärztlich abgeklärt werden.)  

  • Kopfschmerzen/Migräne 

  • Chronischer Polyarthritis 

  • Während der Schwangerschaft (hierbei kommt es nicht selten zu Schwellungen in den Beinen)  

  • Cellulite

  • Akne, Hautunreinheiten

  • etc. 

Zusätzlich zu ihrer entstauenden und entschlackenden Wirkung wird die Lymphdrainage (vor allem im Bereich des Gesichts) als sehr entspannend empfunden.  

Kostenübernahme der Lymphdrainage 

Die Kosten für eine Lymphdrainage werden nur in speziellen Fällen (z.B. bei extremen post-operativen Schwellungen) von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) übernommen. Mehrere private Krankenversicherungen übernehmen jedoch die Kosten für die wirksame Massage-Technik.  

Mehr als 160 weitere schul- und alternativmedizinische physikalische Behandlungsmethoden sind im Leistungsspektrum von privaten Krankenversicherungen zu finden. Welche private Krankenversicherung was, wofür und in welchem Ausmaß übernimmt, erfahren Sie bei PRIVATpatient.at, DEM Experten für private Krankenversicherungen in Österreich. Einfach unter (01) 961 9173 anrufen und jetzt kostenlos informieren!

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