Private Krankenversicherung - Bester Anbieter (01) 358 05 66 0

Tipps & Infos

Wie wirkt sich die Coronakrise abgesehen vom Virus selbst auf unsere Gesundheit aus? Bild: Adobe Stock

Lockdown: Die indirekten Schäden der COVID19-Krise

Der Corona-Virus stellt die Welt vor neue Herausforderungen und manifestiert sich in zahlreichen unterschiedlichen Folgeerscheinungen in der Wirtschaft, dem gesellschaftlichen Zusammenleben und dem Gesundheitssystem.


Nachdem in Österreich die ersten Fälle des Corona-Virus nachgewiesen wurden, handelte die Regierung schnell und setzte auf strenge Regeln und Einschränkungen, um eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern und Infizierte vom Rest der Bevölkerung abzuschotten. Dieser Lockdown hat, neben dem erfolgreichen Abflachen der Infektionskurve, auch weitreichende negative Folgen: Von wirtschaftlichen Problemen über enorme psychische Belastungen von Menschen, für die sich „einfach zuhause bleiben“ als große Herausforderung entpuppte und jene, die während der Krise das Land am Laufen hielten bis hin zu jenen, deren Operationen, Untersuchungen und Betreuungs- und Beratungstermine in die Zukunft verschoben wurden.  

Weniger Arztbesuche – Aufschieben von Beschwerden  

Während des Lockdowns sind die Arztbesuche in Österreich stark zurück gegangen – wenig verwunderlich, wurden die Menschen doch angehalten, Arztpraxen und Krankenhäuser nur in absoluten Notfällen aufzusuchen. Hinzu kommt natürlich die Angst, sich beim Arzt/der Ärztin mit dem Coronavirus anzustecken. So verzeichnete man etwa in Österreich Anfang März fast 40 Prozent mehr Herzinfarkte als Ende März. Der Grund für den vermeintlichen Rückgang sei aber laut ExpertInnen nicht die anfänglich oft geäußerte These, Menschen seien durch den Lockdown weniger gestresst. Es liege vielmehr daran, dass Menschen mit (leichten, nicht klar lokalisierbaren) Symptomen für einen Herzinfarkt aus Angst nicht das Krankenhaus aufsuchen. Auch Bernhard Metzler, Generalsekretär der Österreichischen Kardiologische Gesellschaft meinte im Interview mit dem ORF hierzu: „Die Angst, sich im Krankenhaus mit Covid-19 zu infizieren sowie Rücksichtnahme auf das öffentliche Gesundheitswesen könnten hier (Anm. in Bezug auf den Rückgang der Herzinfarkte) ausschlaggebend sein". 

Chronisch Kranke haben mit den Folgen zu kämpfen 

Menschen mit chronischen Erkrankungen blieben in den letzten Wochen in vielerlei Hinsicht auf der Strecke. Einerseits wurden lange Zeit vage formulierte Informationen zu Risikogruppen in den Medien verbreitet, sodass Menschen mit Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck mehrere Wochen mit der Angst leben mussten, bei Erkrankung mit COVID19 automatisch einem schweren Verlauf ausgesetzt zu sein. Andererseits konnten Behandlung und Betreuung nicht in gewohntem Rahmen fortgesetzt werden. Aber auch für Menschen ohne chronische Erkrankungen erwies sich die Krise in vielerlei Hinsicht als Herausforderung: Operationen wurden verschoben, Geburten wurden komplizierter, Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen abgesagt. Und auch in der Kinder- und Jugendheilkunde wurde davor gewarnt, verschleppte Behandlungen und aufgeschobene Impfungen könnten ernstzunehmende Folgen mit sich ziehen. 

Die Corona-Krise und die Psyche 

Neben körperlichen Beschwerden und den Folgen des Aufschiebens von Arztbesuchen, deren Ausmaß sich wohl erst in den nächsten Jahren zeigen wird, wurde auch die psychische Gesundheit auf eine harte Probe gestellt. Ängste, Unsicherheiten, Sorgen – die „neue Normalität“ sorgt für einen Anstieg an psychischen Problemen. Eine Metastudie des Fachmagazins „Lancet“ zeigte etwa, dass Wut- und Stresssymptome sowie Frustration und Existenzängste während der Krise enorm zunahmen. Diese psychischen Probleme führen wiederum zu körperlichen Beschwerden, wie u.a. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder einer höheren Infektanfälligkeit aufgrund der vermehrten Ausschüttung von Stress-Hormonen.  

Wie soll es weitergehen? 

ÄrztInnen appellieren bereits an ihre PatientInnen, unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen Arzttermine einzuhalten – besonders wenn es sich um Behandlungen handelt, die nicht aufgeschoben werden sollten. Aber auch Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen können und sollen aufgrund der hohen Sicherheitsstandards in Österreichs Krankenhäusern und Arztpraxen wieder durchgeführt werden – und zwar besser früher als später.  

Für eine sichere, gute und effektive Behandlung beim Arzt/der Ärztin braucht es Zeit, Aufmerksamkeit und das Gefühl, ernst genommen und verstanden zu werden. Mit Unterstützung von PRIVATpatient.at genießen Sie immer, aber besonders gerade jetzt, neben kurzen Wartezeiten auch die beste und ausführlichste medizinische Versorgung beim Arzt Ihres Vertrauens. Einfach unter (01) 961 9173 anrufen und jetzt kostenlos informieren! 

zurück zur Übersicht

Was Sie noch interssieren könnte:

Wir sind jetzt erreichbar!

(01) 358 05 66 0 anrufen

✓ beste Beratung kleinste Prämie

Wir ersuchen um Ihre Zustimmung für Cookies. Marketing-Cookies werden erst mit Ihrer Zustimmung verwendet, unsere Website ist werbefrei.