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Tipps & Infos

Der Alltag mit einem "Schreibaby" ist anstrengend - wir haben zusammengefasst, wie man am besten damit umgeht.

Schwangerschaft

Phänomen “Schreibaby”: Wenn das Neugeborene nicht aufhört, zu schreien

Dass Babys viel schreien, ist vollkommen normal. Wenn sie jedoch stundenlang und trotz aller Beruhigungsversuche nicht aufhören können zu weinen, sollte man wachsam sein.


Schreien, Weinen, Brüllen – das sind die einzigen Möglichkeiten, wie Neugeborene auf ihre Bedürfnisse - wie Hunger, Nähe, Wärme, Müdigkeit, etc. - aufmerksam machen können. So ist es auch ganz normal, dass Babys oft stundenlang durchweinen. Laut ExpertInnen spricht man daher erst von einem “Schreibaby”, wenn der Nachwuchs mindestens 3 Stunden täglich an mehr als 3 Tagen in der Woche über 3 Wochen hinaus unentwegt schreit. Jene “Dreierregel” wurde 1954 vom amerikanischen Kinderarzt Morris A. Wessel aufgestellt und gilt bis heute. Laut aktuellen Statistiken sind etwa 25-30 % aller Neugeborenen Schreibabys.

Was sind die Ursachen? 

Laut ExpertInnen sind körperliche Ursachen bei diesem Phänomen eher selten – demnach handle es sich meist um besonders sensible Babys, die mit den vielen Reizen ihres neuen Umfelds schlichtweg überfordert sind. Dies führt zu Problemen mit der Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und den Schlaf-Wach-Rhythmus natürlich zu regulieren, weshalb dieses Phänomen von PsychologInnen auch als "Regulationsproblem" bezeichnet wird. Mütterlicher Stress während der Schwangerschaft oder eine traumatische Geburt zählen zu den zahlreichen möglichen Ursachen. 

Was kann man tun? 

Besonders wichtig ist es laut ExpertInnen, Schreibabys vor Überreizung zu schützen. Dies gelingt am besten mit strengem Einhalten der Schlafenszeiten und maximaler Zuneigung und Liebe. Körperliche Nähe, ein geduldiger, ruhiger Umgang und ein stilles, unaufgeregtes Umfeld sind außerdem ratsam. Darauf zu achten, welche Dinge das Baby “triggern”, also Schreianfälle auslösen, kann ebenfalls hilfreich sein. Manchmal sind zu viel Besuch in den ersten Wochen oder laute Geräusche (z.B durch den Fernseher) schlichtweg zu viel für den kleinen Organismus. Laut dem amerikanischen Kinderarzt und Buchautor Harvey Karp ist das “Schreibaby” auch ein Kulturphänomen. Demnach gebe es vergleichsweise im deutschsprachigen Raum viel mehr Fälle als etwa in Südamerika oder Asien. Laut Karp liege dies daran, dass naturbezogenere Völker engeren Körperkontakt zu ihrem Nachwuchs halten, mehr stillen und allgemein ruhiger mit ihren Babys umgehen. 

Regel Nummer 1: Hilfe in Anspruch nehmen! 

Da der Alltag mit einem Schreibaby extrem anstrengend und kräftezehrend sein kann, ist es besonders wichtig, in dieser schwierigen Phase Hilfe in Anspruch zu nehmen. Und zwar besser früh als spät: Nicht selten sind Eltern aufgrund des nicht enden wollenden Geschreis ihres Babys, dem daraus resultierenden Schlafmangel und der allgemeinen Hilflosigkeit nämlich maßlos überfordert und reagieren aggressiv oder panisch. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, mit dem Arzt/der Ärztin des Vertrauens und/oder der Hebamme so früh wie möglich über das Problem zu sprechen, das Neugeborene auf körperliche Ursachen untersuchen zu lassen und gemeinsam an möglichen Lösungen zu arbeiten.  

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