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Sonderklasse · Kosten

Was kostet eine Sonderklasse-Versicherung in Österreich?

Eine Sonderklasse-Versicherung kostet mit 35 Jahren je nach Tarif zwischen48,13 €und215,29 € pro Monat.

Gleiches Alter, gleiches Bundesland,
gleiche Sozialversicherung.
Vierfacher Preis.

Den Unterschied machen allein die Tarifgestaltung –
und vor allem der Selbstbehalt.

Eine Sonderklasse muss zweimal leistbar sein:
jeden Monat – und im Spital.

Tarifprämien Stand Oktober 2026 für 35-Jährige mit Wohnsitz im Burgenland, versichert bei der BVAEB, jeweils mit Österreichdeckung. Die dargestellten Tarife unterscheiden sich nach Tarifgestaltung und Selbstbehalt.

Gerhard Scheynost, Geschäftsführer PRIVATpatient.at Diese Seite wurde am von Gerhard Scheynost, Geschäftsführer PRIVATpatient.at für Sie auf Aktualität geprüft.

Billigstbieter, Bestbieter, Höchstbieter

Nur 48,13 € im Monat – aber was zahlen Sie im Spital?

Drei Tarife für exakt dieselbe Person.
Entscheidend ist, was die günstige Prämie wert ist, wenn die Sonderklasse tatsächlich gebraucht wird.

BilligstbieterBestbieterHöchstbieter
Monatsprämie48,13 €74,35 €215,29 €
Selbstbehaltim Spital, Ø 6,1 Tage12.490 €aus eigener Tasche0 €0 €
Regelung498 € pro Spitalstag,
max. 5 Tage / Kalenderjahr
kein Selbstbehalt
bis zum 40. Geburtstag,
danach 916 € / Kalenderjahr
Ohne Selbstbehalt
Kein Selbstbehalt bei
  • Unfall
Ab dem 40. Geburtstag:
  • Unfall
  • Schwangerschaft & Entbindung
  • ambulante OPs
  • allen Fällen

Billigstbieter

Monatsprämie
48,13 €
Selbstbehalt im Spital, Ø 6,1 Tage1
2.490 €aus eigener Tasche498 € pro Spitalstag,
max. 5 Tage / Kalenderjahr
Kein Selbstbehalt bei
  • Unfall

Bestbieter

Monatsprämie
74,35 €
Selbstbehalt im Spital, Ø 6,1 Tage1
0 €kein Selbstbehalt
bis zum 40. Geburtstag,
danach 916 € / Kalenderjahr
Kein Selbstbehalt bei
Ab dem 40. Geburtstag:
  • Unfall
  • Schwangerschaft & Entbindung
  • ambulante OPs

Höchstbieter

Monatsprämie
215,29 €
Selbstbehalt im Spital, Ø 6,1 Tage1
0 €Ohne Selbstbehalt
Kein Selbstbehalt bei
  • allen Fällen

Bei einem Selbstbehalt von 2.490 € fragt sich jeder Kunde:
Soll ich die Sonderklasse in Anspruch nehmen – oder nicht?

Genau diese Frage darf sich gar nicht erst stellen.
Tut sie es doch, passt der Tarif nicht zur finanziellen Situation
und wäre ein Fall von „Wer billig kauft, kauft teuer.“

Der Bestbieter kostet 26,22 € mehr im Monat als der Billigstbieter –
und ist der Tarif mit dem langfristig besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Höchstbieter verlangt 140,94 € mehr im Monat als der Bestbieter – und bietet beim Selbstbehalt bis zum 40. Geburtstag keinen Vorteil.

Zweimal leistbar heißt:

  1. Die monatliche Prämie muss zu Ihrem Budget passen.
  2. Und der Selbstbehalt muss im Ernstfall leistbar sein.

Tarifprämien Stand Oktober 2026 für 35-Jährige. 1 Statistik Austria, Spitalsentlassungsstatistik 2024.

Warum dieselbe Sonderklasse unterschiedlich viel kostet

Die Prämie für eine Sonderklasse ist kein fixer Preis.
Eintrittsalter, Hauptwohnsitz, Sozialversicherung und Selbstbehalt können denselben Tarif deutlich teurer oder günstiger machen.

Eintrittsalter

Derselbe Tarif kostet mit 24 Jahren 71,82 € und mit 53 Jahren schon 143,67 € monatlich.

Das Eintrittsalter ist damit ein Preisfaktor, den Sie später nicht mehr zurückdrehen können.

Bundesland

30 Jahre, ÖGK-versichert: In Vorarlberg kostet derselbe Tarif 70,82 €, in Wien 106,00 € pro Monat.

Damit entscheidet selbst der Hauptwohnsitz spürbar über die Prämie.

Privatkliniken und Krankenhäuser nach Bundesland →

Sozialversicherung

30 Jahre, Hauptwohnsitz Niederösterreich: Mit ÖGK, SVS-Sach oder KFA kostet der Tarif 81,20 €, mit BVAEB 70,64 € und mit SVS-Geld 69,02 € monatlich.

Gleiches Alter, gleicher Wohnsitz, gleicher Tarif – trotzdem drei unterschiedliche Preise.

Selbstbehalt

30 Jahre, Niederösterreich, ÖGK: Abhängig von der Höhe des Selbstbehalts kostet derselbe Tarif zwischen 81,20 € und 118,83 € monatlich.

Der Selbstbehalt senkt die Kosten nicht einfach – er verlagert einen Teil davon von der Monatsprämie in den Leistungsfall.

Gesundheitszustand: Die Tarifprämie gilt für gesunde Personen. Vorerkrankungen oder bestehende Beschwerden können nach erfolgter Risikoprüfung zu einem Risikozuschlag, Leistungsausschluss, einer besonderen Wartezeit oder einer Ablehnung führen.
Frau wägt am Tisch vier Selbstbehalt-Stufen ab: 0 €, klein, mittel und hoch

Selbstbehalt richtig wählen

Sonderklasse mit oder ohne Selbstbehalt?

Sonderklasse-Tarife mit Selbstbehalt
sind nahezu immer die bessere Wahl.

Weniger Fixkosten –
dafür variable Kosten im Leistungsfall

Eine Sonderklasse ohne Selbstbehalt kostet jeden Monat mehr – unabhängig davon, ob Sie die Versicherung in Anspruch nehmen.

Mit Selbstbehalt ist die laufende Prämie niedriger. Dafür bezahlen Sie bei einem Spitalsaufenthalt aufgrund einer Erkrankung den vereinbarten Selbstbehalt.

Ohne Selbstbehalthöhere Fixkosten jeden Monat
Mit Selbstbehaltniedrigere Fixkosten + Selbstbehalt im Leistungsfall

Oft entfällt der Selbstbehalt bis 40 oder 45

Bei mehreren wichtigen Tarifen entfällt der Selbstbehalt bis zum 40. oder 45. Geburtstag – abhängig vom gewählten Tarif.

Damit profitieren Sie bereits von der günstigeren Prämie eines Selbstbehalt-Tarifs, ohne in diesen Jahren bei einem Spitalsaufenthalt einen Selbstbehalt bezahlen zu müssen.

Danach bleibt die Wahl offen

Wer später weiterhin keinen Selbstbehalt möchte, kann bei Tarifen mit entsprechender Wechseloption ohne neuerliche Gesundheitsprüfung in die Variante ohne Selbstbehalt wechseln.

Wer die niedrigere Monatsprämie bevorzugt, bleibt im günstigeren Selbstbehalt-Tarif und trägt im Leistungsfall den tariflichen Selbstbehalt.

Die richtige Entscheidung lautet daher meist nicht
„Selbstbehalt ja oder nein?“, sondern:
Welche Höhe passt zu Ihrem Budget
und zu Ihrer finanziellen Reserve?

Sonderklasse als Selbstzahler

Was kostet die Sonderklasse
ohne Versicherung?

Wer die Sonderklasse ohne private Krankenversicherung in Anspruch nimmt, bezahlt die zusätzlichen Kosten selbst.

Wie hoch die Gesamtrechnung ausfällt, hängt von Spital, Behandlung, Aufenthaltsdauer und ärztlichen Honoraren ab. Einen österreichweit einheitlichen Preis pro Tag gibt es deshalb nicht.

So setzt sich die Rechnung zusammen

Spitalskosten
Dazu gehören der Operationssaal samt technischer Infrastruktur sowie die Unterbringung und Verpflegung während des stationären Aufenthalts.
Ärztliche Honorare
Dazu gehören die Honorare des behandelnden Arztes bzw. Operateurs, des Anästhesisten und des gesamten OP-Teams.
Weitere medizinische Leistungen
Dazu zählen insbesondere Diagnostik, Untersuchungen, Therapien und sämtliche während des Aufenthalts benötigten Arzneimittel.
SpitalskostenOperationssaal · Unterbringung · Verpflegung
Ärztliche HonorareOperateur · Anästhesist · OP-Team
Weitere medizinische LeistungenDiagnostik · Untersuchungen · Therapie · Arzneimittel
Gesamtrechnung

Eine Nacht Sonderklasse: drei echte Kostenbeispiele.

Drei geschwärzte Spitalsdokumente zur Sonderklasse mit den Gesamtbeträgen 5.409 €, 6.763 € und 8.220 €

Zum Ansehen seitlich wischen oder

Bei längeren Spitalsaufenthalten liegen die Gesamtkosten in der Regel im fünfstelligen Bereich – ohne private Krankenversicherung bezahlt der Patient diese Sonderklassekosten selbst.

Die gesetzlichen Krankenkassen wie ÖGK, SVS und BVAEB weisen ausdrücklich darauf hin, dass die zusätzlichen Kosten der Sonderklasse privat zu bezahlen sind.

Die Spitalsrechnung kann 5.000 €, 15.000 €, 50.000 € oder mehr betragen.
Mit der passenden Sonderklasse-Versicherung wird aus einem unberechenbaren Kostenrisiko eine leistbare, planbare Ausgabe.

Für wen eine Sonderklasse-Versicherung sinnvoll ist →

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FAQ – Sonderklasse-Kosten

Was kostet eine Sonderklasse-Versicherung pro Monat?

Die Prämie hängt vor allem von Eintrittsalter, Wohnsitz-Bundesland, Sozialversicherung, Gesundheitszustand, Tarifgestaltung und Selbstbehalt ab. In unserem Vergleich für 35-Jährige reicht sie – bei gleicher Person und gleichem Bundesland – von 48,13 € bis 215,29 € pro Monat.

Was kostet ein Tag Sonderklasse im Krankenhaus?

Einen österreichweit einheitlichen Tagespreis gibt es nicht. Die Rechnung setzt sich aus Spitalskosten, ärztlichen Honoraren und weiteren medizinischen Leistungen zusammen. Unsere Kostenbeispiele auf dieser Seite zeigen 5.409 €, 6.763 € und 8.220 € für jeweils eine Nacht Sonderklasse.

Was kostet die Sonderklasse ohne private Krankenversicherung?

Ohne private Krankenversicherung bezahlt der Patient die zusätzlichen Kosten der Sonderklasse selbst. Bereits eine Nacht kostet mehrere tausend Euro, bei längeren Spitalsaufenthalten liegen die Gesamtkosten in der Regel im fünfstelligen Bereich.

Wie hoch ist der Selbstbehalt bei einer Sonderklasse-Versicherung?

Das hängt vom Tarif ab. Es gibt Sonderklasse-Tarife ohne Selbstbehalt, mit einem fixen Selbstbehalt pro Kalenderjahr oder mit einem tageweisen Selbstbehalt bis zu einer festgelegten Höchstgrenze. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Monatsprämie, sondern auch, welcher Betrag im Leistungsfall selbst zu bezahlen ist.

Ist eine Sonderklasse-Versicherung mit oder ohne Selbstbehalt besser?

Sonderklasse-Tarife mit Selbstbehalt sind punkto Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu immer die bessere Wahl. Die monatliche Prämie ist niedriger, und bei mehreren wichtigen Tarifen entfällt der Selbstbehalt bis zum 40. oder 45. Geburtstag. Tarife mit entsprechender Wechseloption ermöglichen später außerdem den Wechsel in eine Variante ohne Selbstbehalt – ohne neuerliche Gesundheitsprüfung. Entscheidend ist, dass die Höhe des Selbstbehalts zu Ihrem Budget und Ihrer finanziellen Reserve passt.

Warum unterscheiden sich die Prämien nach Bundesland und Sozialversicherung?

Die Kosten eines Spitalsaufenthalts unterscheiden sich je nach Bundesland und sind in Wien am höchsten. Je geringer die Spitalskosten in einem Bundesland, desto geringer ist auch die Prämie der privaten Krankenversicherung.

Auch die gesetzlichen Sozialversicherungen erstatten bei Spitalsaufenthalten unterschiedlich hohe Beträge. Je höher diese Kostenerstattung ausfällt, desto geringer ist der Kostenanteil der privaten Krankenversicherung – und damit die Prämie.

Wird eine Sonderklasse-Versicherung mit zunehmendem Eintrittsalter teurer?

Ja – je später der Versicherungsbeginn, desto höher ist die Tarifprämie. In unserem Beispiel kostet der gleiche Tarif mit 24 Jahren 71,82 € und mit 53 Jahren bereits 143,67 € pro Monat – also doppelt so viel.

Beeinflussen Vorerkrankungen die Prämie der Sonderklasse-Versicherung?

Ja, Vorerkrankungen, Beschwerden, Anomalien oder von der Norm abweichende Befunde können – müssen aber nicht – zu einem Risikozuschlag, einem Leistungsausschluss, einer besonderen Wartezeit oder einer Ablehnung führen.

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