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Das Demenz-Risiko nimmt mit dem Alter zu - mit diesen Dingen kann man entgegenwirken.

Vorsorge

Train your brain: Wie man Demenz schon in jungen Jahren entgegenwirken kann

Demenz ist eine weitverbreitete Erkrankung, für die es immer noch keine Heilung gibt. Doch kann man selbst etwas tun, um sein Demenz-Risiko zu verringern?


Demenz umfasst viele verschiedene Formen – die häufigste und bekannteste davon ist Alzheimer. Bei Demenzkranken lassen Gehirn- und vor allem Gedächtnisleistung immer weiter nach, bis alttägliche Dinge unmöglich werden. Dies kann für die betroffenen Personen sowie für Angehörige zu einer großen Herausforderung werden – vor allem, weil es immer noch keine Heilung gibt. Medikamente und verschiedene Therapieformen können das Fortschreiten der Erkrankung bestenfalls verzögern und die Lebensqualität somit länger erhalten. 

Kann man Demenz vorbeugen? 

So vielfältig die Ursachen für die Erkrankung sind, so zahlreich sind auch die Möglichkeiten, unser Gehirn bereits in jungen Jahren widerstandsfähiger zu machen und Demenz-begünstigenden Faktoren entgegenzuwirken. Besonders wichtig ist es hierbei, so früh wie möglich damit zu beginnen, den Denkapparat zu fördern, eine gesunde Balance von Körper und Geist zu schaffen und auf das psychische Wohlbefinden zu achten.  

6 Tipps, um dem geistigen Verfall entgegenzuwirken: 

 

1. Bewegung 

Eine Studie, die im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurde, zeigt, dass bei körperlicher Betätigung der Botenstoff “Irisin” aus den Muskeln freigesetzt und über die Blutbahn ins Gehirn transportiert wird. Dieser Prozess führt laut dem Forscherteam zu einer besseren Vernetzung von Nervenzellen und den verschiedenen Hirnarealen. Ob dies tatsächlich DER Grund dafür ist, dass Sport die Gehirnaktivität positiv beeinflusst, ist noch unklar. Klar ist aber: Bewegung tut der Grauen Masse gut. 

2. Soziale Interaktion 

Gespräche, Diskussionen, das Kennenlernen und Verstehen anderer Perspektiven und Standpunkte, emotionale Nähe – all diese Dinge fordern unser Gehirn heraus und sorgen dafür, dass wir immer wieder in neuen Mustern denken. Studien zufolge erkranken einsame Menschen häufiger an Demenz, während sich ein reges Sozialleben nachweislich positiv auf Körper und Geist auswirkt.  

3. Gehirntraining 

Schreiben, Lesen, Musizieren, Spielen, Fremdsprachen lernen – alle Dinge, die unseren Denkapparat anstrengen und herausfordern, trainieren ihn auch. Berieselung wie etwa durch Fernsehen ist laut ExpertInnen hingegen kontraproduktiv.  

4. Rauchen und Trinken vermeiden!  

Eine Studie der Archives of General Psychiatry zeigt, dass Rauchen dazu führt, dass unser Gehirn mit weniger Sauerstoff versorgt wird, was wiederum mit einem früheren kognitiven Verfall in Verbindung gebracht wird. Und auch übermäßiger Alkoholkonsum wirkt sich negativ auf die Graue Masse aus: Eine französische Studie, die im Fachmagazin Lancetveröffentlicht wurde, zeigt, dass ganze 2/3 der teilnehmenden jüngeren Männer mit Demenz ein Alkoholproblem aufwiesen. 

5. Gesunde Ernährung 

Mehrere Studien bringen eine Vitamin C- und E-haltige sowie Omega-3-Fettsäuren-reiche Ernährung mit einem geringeren Demenz-Risiko in Verbindung. Laut Wissenschaft kann man Alzheimer und Co durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung zwar nicht verhindern – statistisch gesehen erkranken Menschen, die auf ihre Ernährung achten, jedoch seltener an Demenz. ForscherInnen führen dies vor allem auf die positiven Effekte von gesunder Nahrung auf Herzkreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Bluthochdruck (allesamt stehen im Verdacht, Demenz zu begünstigen) zurück.  

6. Entspannung 

Genügend Schlaf und ein ausgeglichene Work-Life-Balance sind für ein gesundes Leben unabdinglich und wirken sich wenig verwunderlich auch auf die Widerstandsfähigkeit unseres Gehirns aus.  

Fazit: Ein gesunder und ausgeglichener Lebensstil wirkt den zahlreichen Demenz-Risikofaktoren entgegen und kann so die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer und Co zu erkranken, senken. Sollten Sie bei sich selbst oder Angehörigen erste Anzeichen - wie starke Vergesslichkeit, Depressionen, sprachliche Schwierigkeiten, oder Probleme mit der Orientierung - bemerken, werden Sie sich umgehend an den Arzt/die Ärztin Ihres Vertrauens. 

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Quellen:  

https://www.nature.com/articles/s41591-018-0275-4 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3675806/ 

https://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(18)30022-7/fulltext 

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