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Gesundheit

Richtig essen will gelernt sein: 7 goldene Regeln

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch und Alkohol ist das A und O für einen gesunden Organismus. Doch auch WIE wir essen, spielt eine große Rolle.


Wie gut unser Körper funktioniert hängt auch davon ab, welchen Treibstoff wir ihm geben. Doch nicht nur eine ausgewogene Ernährung spielt hierbei eine Rolle, auch die Art und Weise, wie wir Lebensmittel zu uns nehmen ist von großer Bedeutung. Wir haben deshalb7 goldene Regeln zusammengefasst, auf die beim Essen geachtet werden sollte. 

1. Zeit nehmen 

Wer langsam und achtsam isst, tut Magen und Darm einen großen Gefallen, denn: Verdauung beginnt im Mund! Um Nährstoffe optimal an den Körper abgeben zu können, muss genug Zeit da sein, um die Nahrung gut zu zerteilen und folglich leichter zu verdauen. Die 3 Mahlzeiten des Tages können außerdem als entspannende Auszeit genutzt werden, bei der wir unsere Akkus wieder aufladen können. 

2. Bewusst genießen 

Sich beim Essen Zeit zu lassen, sich ganz auf die Mahlzeit zu konzentrieren und bewusst zu genießen trägt zu einer besseren Verdauung bei. Wer sich ganz dem Essen widmet, merkt eher, wann er satt ist und isst folglich nur so viel, wie der Körper braucht. Außerdem kann man sich beim bewussten Schmausen auch besser auf das Kauen konzentrieren. 
 
3. Kauen, kauen, kauen! 

Kauen ist der erste Schritt der Verdauung. Wer sein Essen in großen Stücken hinunterschlingt, gibt Magen und Darm viel zu tun. Jeden Happen 20-40 Mal zu kauen, bevor man ihn hinunterschluckt führt dazu, dass unser Körper die Nahrung besser verdauen und verbrennen kann und Blähungen und Magenschmerzen vorgebeugt wird.  

4. Regelmäßig essen 

Laut einer Studie des Kings College London und der University of São Paulo hat eine unregelmäßige Nahrungsaufnahme einen schlechten Einfluss auf unsere Gesundheit. Im Rahmen der Untersuchung fanden die ForscherInnen heraus, dass vor allem Schichtarbeiter (deren Essenszeiten ständig wechseln) von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem sogenannten “metabolischen Syndrom” (eine Erkrankung der arteriellen Gefäße) betroffen sind. Darauf zu achten, mehrmals täglich kleine Mahlzeiten zur ungefähr selben Zeit zu sich zu nehmen, anstatt beispielsweise den ganzen Tag zu hungern und abends Unmengen zu verdrücken, macht demnach einen großen Unterschied.  

5. Nicht zu spät essen 

Wer kurz vor dem Zubettgehen noch eine riesige Portion Nudeln verdrückt, darf sich nicht wundern, wenn das Einschlafen schwer gelingt und der Magen rebelliert. Spätestens 4 Stunden vor dem Schlafengehen sollte laut ErnährungsexpertInnen das letzte Mal (und nur eine kleine Portion) gegessen werden. 

6. Vor und nach dem Essen trinken 

Wer während dem Essen zu viel Flüssigkeit zu sich nimmt, verdünnt damit die Verdauungssäfte, die wir dringend brauchen, um unsere Nahrung zu zersetzen. Deshalb besser immer vor und/oder eine Weile nach dem Essen trinken. 

7. Früchte und Salat immer vor der Hauptspeise 

Unser Essen stapelt sich quasi im Magen, weshalb wir Lebensmittel, die leichter verdaut werden können als erstes zu uns nehmen sollten. Deshalb sollten Obst und Salat auch immer vor der Hauptspeise genossen werden. 

Sollten Sie nach dem Essen Beschwerden haben, bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen oder trotz regelmäßiger, gesunder Ernährung viel zu- oder abnehmen, wenden Sie sich an den Arzt/die Ärztin Ihres Vertrauens. Für Kunden von PRIVATpatient.at werden die Kosten für Wahlärzte und alternative Heilmethoden übernommen: Einfach unter (01) 961 9173 anrufen und jetzt kostenlos informieren! 

 
Quellen:  

https://www.cambridge.org/core/journals/british-journal-of-nutrition/article/indices-for-the-assessment-of-nutritional-quality-of-meals-a-systematic-review/0A899F5657578B977803F010E4E22962 

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