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Selbt im hohen Alter verlängert ein Rauchstopp noch das Leben.

Gesundheit

Non-Smoker: Warum es sich auszahlt aufzuhören und wie der Rauchstopp leichter gelingt

Rauchen zählt zu den Top-Risikofaktoren für zahlreiche Erkrankungen. Doch trotz ständiger Warnungen und Maßnahmen, die den Tabakkonsum unattraktiver machen sollen, fällt der tatsächliche Rauchstopp den meisten Menschen schwer.


Laut WHO sterben rund 7 Millionen Menschen jährlich an den Folgen von Nikotinkonsum. In Österreich gab es vergangenes Jahr 1.029 Todesopfer von Aktivrauchen und etwa 1000 Todesfälle durch Passivrauchen. Während die negativen Auswirkungen des Rauchens ständig betont werden, wird jedoch wenig auf die zahlreichen positiven Folgen eines Rauchstopps aufmerksam gemacht:

Die zahlreichen Vorteile des Nicht-Rauchens:

Neben einem enorm reduzierten Risiko, an bestimmten Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegsproblemen zu erkranken, hat ein Rauchstopp noch zahlreiche weitere Vorteile, die vor allem nach mehreren Jahren als RaucherIn zu einem vollkommen neuen Lebensgefühl beitragen können: So verbessert sich das Hautbild, der Geschmacks- und Geruchssinn verfeinert sich, der Atem wird frischer, die körperliche Ausdauer und mentale Leistungsfähigkeit steigt und auch das Geldbörserl kann wieder tief durchatmen.

Rauchstopp auch im hohen Alter noch sinnvoll

Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich laut einer aktuellen Studie sogar noch im hohen Alter: Im Rahmen der US-Studie, für die 490.000 Menschen untersucht wurden, zeigte sich, dass Personen die spät mit dem Rauchen aufhörten im Schnitt nur 2,7 Jahre früher starben als Nichtraucher, während Raucher ganze 6,7 Lebensjahre verlieren. Hierbei gilt: Je früher man aufhört, desto mehr Lebenszeit gewinnt man.

Rauch Stopp: 6 hilfreiche Tipps:

1. Vorbereitung ist der erste Schritt
Sich mental und körperlich auf den Nikotin-Entzug einzustellen, ist sinnvoll. Eine Lebensphase zu wählen, in der man die Zeit und Energie hat, die ein Rauchstopp braucht, kann das Aufhören erleichtern. Informieren Sie sich außerdem im Vorhinein über die Entzugserscheinungen, die auf Sie zukommen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

2. Hilfe in Anspruch nehmen
Informieren Sie sich auch über die zahlreichen Möglichkeiten der Hilfestellung beim Rauchstopp. Hierbei kann man sich etwa an den Arzt/die Ärztin des Vertrauens wenden, Raucher-Hotlines in Anspruch nehmen, an einer Gruppentherapie teilnehmen oder sich in Foren schlau machen.

3. Machen sie ihr Umfeld rauchfrei
Es hilft, seine Wohnung, Kleidung, etc. von den Überresten der Rauchertage zu befreien. Überzüge und Vorhänge zu waschen, verfärbte Stoffe loszuwerden, den Rauchgeruch aus dem Heim zu verbannen – all dies vermittelt ein Gefühl des Neubeginns.

4. Gesunde Ernährung und Bewegung als Ausgleich
Wer mit dem Rauchen aufhört, bringt seinen Organismus ordentlich durcheinander. Nährstoffreiche Mahlzeiten und körperliches Auspowern sind in dieser Phase folglich besonders wichtig.

5. Lernen sie das Genießen neu
Wer sich jahrelang mit Zigaretten „belohnt“ hat, muss neue Dinge finden, die er/sie genießen kann. Besonders in der ersten Phase nach dem Rauch-Stopp empfiehlt es sich also umso mehr, auf die Selbstfürsorge zu achten. Feine Schaumbäder, entspannte Spaziergänge durch den Wald, Quality Time mit den Liebsten – es gibt zahlreiche gesunde Möglichkeiten, sich selbst zu verwöhnen.

6. Haben Sie Nachsicht mit sich selbst
Scheitern ist menschlich! Viele Menschen schaffen den Rauchstopp nicht beim ersten Anlauf. Wichtig ist, nicht gleich aufzugeben, wenn man einmal schwach geworden ist.

Sollten Sie sich für den Rauch-Stopp professionelle Unterstützung wünschen, wenden Sie sich an den Arzt/die Ärztin Ihres Vertrauens und gewinnen Sie so wertvolle Lebenszeit – im Durchschnitt rund 4 Jahre !!!

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Quellen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188685
https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/255574/9789241512497-eng.pdf;jsessionid=0ED8167E745CFAE901DD40528A5134C7?sequence=1

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