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Welchen Impfungen sollten sich Frauen im Laufe ihres Lebens unterziehen? Bild: Adobe Stock

Gesundheit

Impfungen für Frauen: Ein Überblick

Die COVID-Krise macht das Thema „Impfungen“ aktueller denn je. Doch wogegen sollten sich Frauen impfen lassen? Und welche Impfungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?


Weltweit wird an einer Impfung gegen COVID-19 geforscht. Während manche Länder bereits mit den ersten Impfstoffen an die Öffentlichkeit gehen, könnte dies in Österreich noch länger dauern. In erster Linie sei es wichtig, einen guten und sicheren Impfstoff mit wenig Nebenwirkungen zu entwickeln – und das brauche Zeit. Durch das Thema „Corona“ wird auch allgemein wieder mehr über Impfungen, wie etwa die Influenza-Impfung, gesprochen. Doch welche Impfungen sind für Frauen generell empfehlenswert? Ein Überblick:

Influenza-Impfung liegt wieder im Trend

ExpertInnen rufen zurzeit dazu auf, sich im Herbst unbedingt einer Grippe-Impfung zu unterziehen, um damit aufgrund der erwarteten zusätzlichen Belastung durch das Corona-Virus einer Überlastung der Spitäler entgegenzuwirken. Infektionskrankheiten sollen demnach allgemein reduziert werden, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Pressekonferenz. Abgesehen von der Influenza-Impfung gibt es einige weitere Basis-Impfungen, die jungen Frauen ans Herz gelegt werden.

Basis-Impfungen für die Frau

Folgende Impfungen werden jungen Frauen im gebärfähigen Alter (ab dem 16. Lebensjahr) empfohlen:

  • Diphtherie: Bakterielle Infektion, die durch Husten/Niesen/Sprechen übertragen wird und zu Halsschmerzen und Fieber führen, sich auf den restlichen Körper ausbreiten und dort wichtige Organe schädigen kann. Impfung empfohlen: Alle 10 Jahre. Ab dem 61. Lebensjahr: Alle 5 Jahre.

  • Tetanus: Bakterielle Infektion, die über verunreinigte Wunden erfolg, qualvolle, langanhaltende Muskelkrämpfe verursachen und unbehandelt tödlich sein kann. Impfung empfohlen: Alle 10 Jahre. Ab dem 61. Lebensjahr: Alle 5 Jahre.

  • Pertussis: Keuchhusten. Impfung empfohlen: Alle 10 Jahre. Ab dem 61. Lebensjahr: Alle 5 Jahre.

  • Poliomyelitis: Kinderlähmung. Impfung empfohlen: Alle 10 Jahre. Ab dem 51. Lebensjahr: Nachhol-Impfung empfohlen.

Zusätzlich werden für Frauen der Impfschutz bzw. die Nachholimpfung gegen folgende Krankheiten empfohlen:

  • Humane Papillomaviren (HPV): Bis zum 30. Lebensjahr unbedingt empfohlen, um Folgeerkrankungen (Gebärmutterhalskrebs) zu verhindern.

  • Meningokokken: Bis zum 18. Lebensjahr empfohlen.

  • FSME: Bis zum 61. Lebensjahr alle 5 Jahre empfohlen. Danach alle 3 Jahre.

  • Masern-Mumps-Röteln: Nachholimpfungen lebenslang empfohlen.

  • Varizellen: Bis zum 60. Lebensjahr empfohlen.

Impfungen vor einer Schwangerschaft

Sollten Sie planen, schwanger zu werden sind folgende Impfungen unbedingt VOR der Schwangerschaft durchzuführen bzw. bei Bedarf aufzufrischen:

  • Varizellen

  • Masern-Mumps-Röteln

  • Hepatitis B

Impfungen während der Schwangerschaft

Gut zu wissen: Frau kann sich auch noch während einer Schwangerschaft gegen die Influenza impfen lassen. Die Grippe kann bei Schwangeren schwere Verläufe zeigen und auch Neugeborene sollten in den ersten 6 Lebensmonaten (vor der 1. Impfung) vor der Influenza geschützt werden. Die Impfung ist laut ExpertInnen gut verträglich und schützt Mutter und Kind gleichermaßen. Die Impfung wird bevorzugt im 2. oder 3. Schwangerschaftsdrittel verabreicht.

Auch die Pertussis-Impfung wird in jeder Schwangerschaft zwischen der 27. und 36. Schwangerschaftswoche empfohlen – unabhängig vom Abstand zur letzten Pertussis-Impfung. Pertussis bezeichnet die hochansteckende Infektionskrankheit „Keuchhusten“, die zu schweren Krankheitsfolgen für Mutter und Kind führen kann.

Impfungen in der Menopause

In der Menopause wird Frauen empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten impfen zu lassen:

  • Pneumokokken: Ab dem 61. Lebensjahr

  • Herpes Zoster: Ab dem 51. Lebensjahr

  • Influenza: Jährlich

Gesetzliche Krankenkasse übernimmt nur 1 Impfung

Das Problem: Trotz der eindringlichen Empfehlungen der Ärztekammer zahlen die gesetzlichen Krankenkassen ausschließlich für die Nachholimpfung gegen Masern/Mumps/Röteln. Alle anderen Impfungen müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

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